Früher war es üblich, Elefanten in kleineren Gruppen und im direkten Kontakt mit Menschen zu halten. Meist waren es zwischen zwei bis fünf Tieren. Afrikanische und asiatische Elefanten wurden zusammengehalten. Das Halten größerer Tierverbände war kaum möglich, da es an Platz mangelte. Zumeist wurden Elefantenkühe gehalten, denn diese waren weniger aggressiv als Elefantenbullen. Außerdem ging es früher noch nicht um Arterhaltung. Die Haltung von Bullen hätte daher nur ein unnötiges Risiko bedeutet. Der Kölner Zoo beherbergte trotzdem bereits 1875 einen männlichen, afrikanischen Elefanten. Der erste asiatische Bulle kam 1901 in die Obhut des Zoos.

Heute sieht die Haltung anders aus. Unsere Herde besteht momentan aus 15 Tieren. Die Bullenhaltung ist heute ohne Risiko möglich. Da es auch in der freien Wildbahn üblich ist, dass Elefantenbullen einzelgängerisch umherwandern und nur zur Fortpflanzung zur Herde stoßen, gibt es im Elefantenpark ein separates Bullengehege. Mit der sich verschlimmernden Dezimierung der Elefantenpopulation ist es unser Auftrag, die Elefantenbestände in Menschenhand aufrecht zu erhalten. Dafür ist die Zucht mit Bullen- und Kuhhaltung extrem wichtig.

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