Köln, 23. Juli 2026. Nachwuchs bei den Südpudus im Kölner Zoo: Am 15. Mai kam hier das Weibchen „Yenai“ zur Welt. Mutter ist die dreijährige „Yadira“, die aus dem Zoo in Rotterdam stammt. „Yenai“ ist „Yadiras“ zweites Jungtier. Der Vater heißt „Alvess“. Er kam vor vier Jahren im Kölner Zoo zur Welt. Seine bislang noch wenig vertretene Blutlinie ist wichtig für den Erhalt und Ausbau der Population bei dieser bedrohten Hirschart. Umso mehr freut den Zoo, dass „Alvess“ nun bereits zum dritten Mal für Nachwuchs gesorgt hat. 

„Yenai“ entwickelt sich sehr gut und erkundet bereits die Außenanlagen, liegt zum Teil aber auch versteckt im Gras, was völlig normal und typisch ist.

Pudus zählen zu den Hirschen. Es gibt drei ähnliche Arten – den Südlichen, der in Köln gehalten wird, und vormals den Nördlichen Pudu, der kürzlich in zwei Arten aufgeteilt wurde. Südpudus, wie sie der Kölner Zoo hält, leben in den Südbuchenwäldern Chiles und einem kleinen Teil des südwestlichen Argentiniens. 

Im Gegensatz zu den Nordpudus, die in den kargen Hochgebirgslagen der kolumbianischen, ecuadorianischen und peruanischen Anden vorkommen, sind Südpudus reine Waldtiere. Sie sind scheu und überwiegend nachtaktiv. Ihre Nahrung besteht aus Blättern, Rinde, Früchten, Blüten und jungen Baumtrieben. Südpudus leben im Freiland in der Regel einzelgängerisch und kommen nur zur Paarung zusammen. Die männlichen Hirsche tragen ein Geweih mit nur einer Stange von 5-10 cm, das jährlich abgeworfen wird. 

Südpudus sind etwa halb so groß wie unser einheimisches Reh. Die Wildbestände dieser hübschen Tiere gehen leider zurück. Gründe sind u.a. Lebensraumzerstörung, Bejagung, Konkurrenz durch exotische Hirscharten und Risse durch verwilderte Haushunde.

Die Kölner Pudu-Anlagen liegen im Südamerikabereich in der Mitte des Zoos – einmal zwischen den Anlagen für die Großen Ameisenbären und die Primaten und Aras im Kleinen Südamerikahaus. Zudem leben inzwischen Pudus auf der Kölner Tapiranlage und im Tapirhaus. Pudus können in Zoos ein Alter von bis zu 20 Jahren erreichen. In Europa leben aktuell 80 Pudus in 23 Zoos. Der Kölner Zoo hält mit aktuell sieben Tieren die momentan zweitgrößte Gruppe in deutschen Zoos. 

Fotos: <ergänzen>

Diesen Freitag ist Single Abend im Kölner Zoo

An diesem Freitag, 24. Juli 2026, findet die dritte Auflage des beliebten Single Abend im Kölner Zoo statt.

Exklusiv in Abendstimmung: Der Zoo öffnet an diesem Tag ausnahmsweise abends von 18.30 bis 22 Uhr seine Türen (ab 18 Jahren). Zu Begrüßung und Einstimmung in einen „tierisch“ schönen Abend erhalten alle Gäste einen „Gin de Cologne“-Welcome Drink. Dann steckt man sich – falls gewünscht – einen farblichen Revers-Sticker nach eigener Wahl an: „Rot“ für „Suche Frau“ – „Blau“ für „Suche Mann“ – „Gelb“ für „Geschlecht egal“.

Die Gäste des Single-Abend erobern danach den Zoo mit seinen mehr als 12.000 Tieren und vielen lauschigen Plätzchen. Zudem gibt es verschiedene Kurzführungen, Info-Mobile, Speed-Datings, Kennenlern-Spots, Lounge Musik und ein gastronomisches Angebot.

Single Abend im Zoo am 24.Juli 2026 von 18.30 bis 22 Uhr, ab 18 Jahren

Tickets: https://shop.koelnerzoo.de/de/article/37 – Abendkasse geöffnet

Weitere Informationen:

Christoph Schütt

0221 / 77 85 235

schuett@koelnerzoo.de