Von Leuchtenden Drachen und glänzenden Tigern

Los geht’s mit dem Einmarsch durch das eindrucksvolle und sieben Meter hohe Greeting Gate. Mit seiner glitzernden Giraffe, dem illuminierten Zebra und den vielen funkelnden Blüten könnte der Startschuss kaum eindrucksvoller sein. Direkt dahinter, nahe der Trampeltieranlage, erwecken mehrere bis zu zweieinhalb Meter große Kamelfiguren den Eindruck, als seien sie auf Nachtwanderung durch chinesische Steppen- und Wüstenlandschaften.

Wer den China Light-Pfad weitergeht, trifft auf Höhe der Flamingos phantasievoll leuchtende Pendants der gern auf einem Bein stehenden Vögel. Form und Helligkeit der Figuren zeigen die Flamingos in all ihrer Schönheit. Weiter führt der Weg durch einen überdimensionalen Leuchtblumen-Parcours und vorbei an riesigen Pelikan-Figuren inmitten der Zoo-Teichanlagen – biologisch korrekt mit Fisch im Maul.

Das Auge wandert jetzt unweigerlich zum Highlight der China Light-Ausstellung: dem chinesischen Leuchtdrachen. Er ist mit einer Höhe von sechs sowie einer Länge von 40 Metern das größte und eindrucksvollste Exponat des Festivals. Wer ihn nachts mit voller Leuchtkraft gesehen hat, wird den Anblick so schnell nicht vergessen. Weiter geht die Reise in die Nähe von Tiger- und Löwengehege.

Hier tauchen Gäste des China Light-Festivals in die leuchtende Welt einer Großkatzenfamilie ein. Bewegliche Köpfe und Mähnen erzeugen bei Nacht den Eindruck, ganz nah am Rudel zu stehen. Das Brüllen der aus dem chinesisch-russischen Grenzgebiet stammenden Amur-Tiger, die in der Dunkelheit durch ihre Zooanlage streifen, macht den schönen Schein perfekt.