Um mit den Tieren arbeiten zu können, führen die Pfleger das sogenannte Target-Training durch. Dazu werden die Elefanten in ihre Boxen geholt. Wichtigstes Werkzeug ist das „Target“. Das ist ein einfacher Bambusstab. Er stellt letztlich den verlängerten Arm des Pflegers dar. Durch positive Verstärkung – ein Pfiff und Belohnung durch Futter – werden die Elefanten dazu gebracht, bestimmte Körperteile auf das Target auszurichten, z.B. den Kopf, die Fußsohle, ein Ohr oder das Hinterteil. Auf diese Weise können die Pfleger geschützt durch die dicken Gitter der Boxentüren die aufwendige Fußpflege durchführen, Blut abnehmen oder Salben und Infusionen verabreichen.

Ansonsten halten sich die Pfleger meist im Hintergrund. Sie beobachten die Elefanten von ihrem Kontrollraum aus oder bereiten Beschäftigungsfutter vor. Dazu werden zum Beispiel leere Bierfässer mit Kraftpellets gefüllt, die die Elefanten nur durch bestimmte Rüsseldrehungen aus dem Fass herausbekommen. In der Regel arbeiten täglich fünf Pfleger in der Elefantenanlage.

Die Fülle an Nachwuchs – allein 2017 erwartet der Kölner Zoo vier Jungtiergeburten – zeigt, dass das innovative und moderne Haltungskonzept voll aufgeht.

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