Gibbons können sich durch Schwinghangeln von Baum zu Baum und bis in die äußeren Astspitzen bewegen. Sie markieren ihr Revier mit lauten Gesängen, die oft im Duett vorgetragen werden.

Wie schon ihr Name verrät haben sie weiße Hände und Füße. Bis auf den weißen Kranz den sie im Gesicht tragen ist die weitere Fellfärbung jedoch stark variabel. Es gibt dunkle, braune fast schwarze und auch helle orangefarbene oder sandfarbene Tiere.

Gibbons gehören zu den tagaktiven Baumbewohnern und nutzen die Schwinghangeltechnik um sie in den Bäumen schnell fortzubewegen. Dies ist möglich da ihr Schultergelenk um 180° drehbar ist.

Im Gegensatz zu vielen Tierarten markiert der Weißhandgibbon sein Revier nicht mit Urin, sondern mit lautstarkem Gesang.

Jungtiere werden nach rund 7 Monaten geboren und dann knapp 2 Jahre gesäugt, bis zu ihrer Geschlechtsreife bleiben sie zusammen welche mit rund 8 Jahren ist. In freier Natur werde sie ca 25 Jahre alt.

Hylobates lar | Lar Gibbon

Systematik: Gibbons

Vermehrung: 1 Jungtier

Tragezeit: 7 Monate

Körpergewicht: ca. 5,5 kg

Körpergröße: 45-60cm

Lebensraum: tropischer Regenwald

Verbreitung: südwestchina, Östliches Myanmar über Thailand, Malaiische Halbinsel

Nahrung: Früchte, Blätter, Knospen, Insekten

Bestand: stark gefährdet