Der Vietnamfasan ist eine seltene und stark gefährdete Art, die erst 1964 entdeckt wurde, und über die man erst seit der Wiederentdeckung in den 1980er Jahren mehr weiß. Der Hahn kleidet sich in auffällige Farben und führt während der Balz kunstvolle Balztänze auf. Die Hühner brüten allein und ziehen auch die Jungen allein auf. Sie sind erdfarben gefärbt, was der Tarnung dient. Durch die Abholzung ihrer Lebensräume und die starke Bejagung durch die einheimische Bevölkerung sind die Vögel mittlerweile stark gefährdet. Die heutigen Bestände werden auf weniger als 2.500 Tiere geschätzt.

(Lophura hatinhensis | Vietnamese Pheasant)

Systematik: Fasanartige

Brutdauer: 22-34 Tage

Gelegegröße: 5-10 Eier

Körpergröße: 58-65 cm

Verbreitung: Zentralvietnam

Lebensraum: Wälder mit dichtem Kronendach

Bestand im Freiland: weniger als 2.500, stark gefährdet

Nahrung: Früchte, Insekten, Sämereien, Blüten, Spinnentiere