Piranhas sind wegen ihrer angeblichen Gefährlichkeit wohl die bekanntesten Fische des Amazonas. In Wirklichkeit erbeuten sie jedoch nur schwache und kranke Tiere, die sie mit ihrem gut entwickelten Geruchssinn aufspüren. Zu den seltenen Angriffen auf Menschen kommt es meist in der Trockenzeit, wenn die Gewässer schrumpfen und die Fische mit nur wenig Nahrung auskommen müssen.

Neuere Forschungen zeigen, dass das Schwarmverhalten eher eine Verteidigungsstrategie als eine Jagdstrategie ist. Piranhas werden nämlich gerne Kaimanen und Arapaimas gefressen.

(Pygocentrus nattereri | Red Piranha)

Systematik: Sägesalmler

Körpergröße: ca. 30 cm

Verbreitung: Südamerika

Nahrung: Fische, Aas, Insekten, Krebse, Weichtiere