Präriehunde besiedeln in Kolonien riesige Höhlensysteme. Eine solche unterirdische Großstadt kann bis zu tausend Einwohner beherbergen. In etwa fünf Metern Tiefe errichten sie lange, verzweigte Gänge, die immer wieder in Wohnhöhlen münden. Ausgegrabene Erde wird um die Eingänge angehäuft, um die Bauten vor Regenwasser zu schützen.

Zum Schutz vor Fressfeinden z.B. Greifvögel, Kojoten, Iltisse, halten einige Tiere rund um die Uhr Wache an den Einschlupflöchern. Dort wird das Gras stets kurzgehalten um die Umgebung besser überschauen zu können. Besteht Gefahr, werden die Artgenossen durch hundeartiges Jaulen gewarnt. Tagsüber kommen die Präriehunde ins Freie, um Gras zu fressen.

(Cynomys ludovicianus | Prairie Dog)

Systematik: Nagetiere, Hörnchenartige

Tragzeit: 27- 33 Tage

Höchstalter: 10 Jahre

Körpergewicht: 700 - 1400 g

Lebensraum: Prärie

Bestand im Freiland: bedroht

Bestand in europäischen Zoos: über 300

Nahrung: Gräser, Kräuter